Studienabbrecher sind keine Versager

Studienabbrecher werden oft kritisiert – aber was ist falsch daran, sich nach einem Fehler neu zu orientieren? Ein Studienabbruch ist letztlich nichts Schlechtes. Man lernt dadurch, was man wirklich will und was nicht.  Von Svenja Kemper

 

Ich habe versagt! Das war der Gedanke, der mir am häufigsten durch den Kopf gegangen ist, nachdem ich beschlossen hatte, mein Politik- und Wirtschaftsjournalismus-Studium nach nur zwei Semestern zu beenden.

Gleich danach quälten mich Fragen wie „Wieso hast du nicht schon vor Studienbeginn gewusst, dass das hier nichts für dich ist?“ oder „Wie stehst du denn jetzt vor der Familie da?“ Diese Entscheidung liegt jetzt rund vier Jahre zurück – und sie war genau richtig für mich.

 

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