Scheitern als Chance

Vom Studienabbruch zum Ausbildungsplatz. Baden-Württembergs Handelskammern werben für und um Studienabbrecher, denn diese sind häufig hochqualifiziert und können helfen, den wachsenden Fachkräftemangel in Deutschland zu bekämpfen 

 

Stuttgart (BWIHK/HAW) –  Studienabbrecher sollen mehr Chancen bekommen, ihre Kenntnisse in eine neue Berufsausbildung einzubringen. Die Vertreter der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) und der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Baden-Württemberg haben vereinbart, dieses Potenzial besser zu nutzen und damit dem sich zuspitzenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wichtige Bausteine unter den erforderlichen bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen seien dabei die Stärkung der Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Ausbildung sowie die Verbesserung der Flexibilität der Bildungswege und der zu erwerbenden Qualifikationen. Dazu gehöre die Möglichkeit, nach der Berufsausbildung studieren zu können ebenso wie der umgekehrte Weg, vom Studium in die Duale Ausbildung zu gelangen.

 

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