2. Studienaussteigermesse der IHK Berlin

Für den 25.03.2015 plant die IHK Berlin erneut eine Ausbildungsmesse für Studienaussteiger. Im Ludwig-Erhard-Haus sollen sich Unternehmen und jene, die aus einem Studium ausgestiegen sind, aussteigen wollen oder müssen, austauschen können. Etwa 50 Ausbildungsbetriebe aus IT, Industrie, Handel und Hotellerie werden sich und ihre Ausbildungsberufe präsentieren. Vor Ort bietet auch die Arbeitsagentur und die Passgenaue Vermittlung der IHK Berlin Beratung und Vermittlung in betriebliche Ausbildung an.

Kontakt: Unternehmen können ihr Interesse an der Studienaussteigermesse über die IHK-Hotline 030/31510-165 mitteilen.

Kurzüberblick:

  • Wann: Mittwoch, 25. März 2015
  • Uhrzeit: 10:00 bis 16:00 Uhr
  • Wo: Ludwig-Erhard-Haus, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
  • Eintritt: frei

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Glückliche Studienabbrecher: Dann eben ohne Uni

Studium abgebrochen – das klingt nach Scheitern. Doch für viele ist das Uni-Aus ein Befreiungsschlag. Vier Ex-Studenten erzählen, wie sie ihr Glück jenseits der Hochschule gefunden haben.

Vielleicht hätte ich mich vorher besser informieren sollen. Oder wird das erst noch interessant? Ich zieh das jetzt durch. Aber wozu? Ich schaff das nicht. Ich will das nicht mehr. Ich will lieber was anderes machen.

Viele Studenten kennen solche Gedanken, fast jeder Dritte zieht daraus Konsequenzen: 28 Prozent aller Bachelor-Studenten in Deutschland brechen ihr Studium ab. An der Uni schmeißt jeder dritte Student vor dem Abschluss hin, an der FH etwa jeder vierte.

Meistens werden solche Zahlen als schlechte Nachricht gesehen. Studium abgebrochen, das klingt nach Scheitern, nach Lebenslauflücke, nach mangelndem Durchhaltevermögen. Dabei kann die Entscheidung zum Abbruch des Studiums mutiger sein, als es einfach durch zuziehen.

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Rätselhafte Studienabbrecher: Plötzlich waren sie nicht mehr da

Scheiden Studenten erfolglos aus dem Studium, weiß keiner: War das Scheitern oder ein Neuanfang? Darauf ruhen sich die Hochschulen aus und weisen die Schuld an katastrophalen Abbrecherzahlen von sich. Damit soll nun Schluss sein.

Es ist ja nicht so, dass sich Dr. Werner Link keine Mühe gegeben hätte. Der Referent des Rektors der Fachhochschule Dortmund hatte einen zweiseitigen Fragebogen ausgetüftelt, der den Studierenden auf den Zahn fühlen sollte, die der FH den Rücken kehren. Wechseln die Abtrünnigen die Hochschule? Wenn ja, warum? Brechen sie ganz ab? Was sind die Gründe?

Viele Fragen – aber beantworten wollen sie nur wenige Ex-Studenten. Lediglich rund zehn Prozent der Bögen kommen zurück. „Die Abgänger sind schwer zu erreichen“, sagt Link. Einen Zwang zur Mitarbeit gebe es nicht. Andere Hochschulen hätten den Abgängern Belohnungen für ausgefüllte Fragebögen in Aussicht gestellt, erzählt Link – ebenfalls mit geringem Erfolg.

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Firmen ködern Azubis mit Smartphones oder Dienstwagen

Immer öfter können Lehrstellen in Deutschland nicht besetzt werden. Ein Grund: Die Zahl der Schulabgänger sinkt und gleichzeitig beginnen immer mehr junge Menschen ein Studium. Um gute Kandidaten zu finden, setzten die Unternehmen inzwischen sogar auf materielle und finanzielle Anreize.Wie der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, in Berlin sagte.

„Während für Jugendliche die Chance auf einen Ausbildungsplatz so gut wie nie ist, wird es für Unternehmen immer schwieriger, Bewerber zu finden.“ Jeder zweite Betrieb habe mit sinkenden Bewerberzahlen zu kämpfen. Im IHK-Bereich blieben 2013 rund 80.000 Lehrstellen offen. „Wir befürchten, dass die Zahl der unbesetzten Plätze in diesem Jahr nicht niedriger sein wird“, sagte Schweitzer.

Die Firmen setzen bei der Suche nach Azubis zunehmend soziale Medien ein und versuchen Studienabbrecher anzuwerben. Die jährlich rund 100.000 Uni-Abgänger seien vor allem für die IT-Branche, Banken und Versicherungen interessant, sagte Schweitzer. Die Firmen ködern die Kandidaten mit Ausbildungs- und Weiterbildungsangeboten oder Auslandsaufenthalten. „Manche Betriebe bieten sogar ‚Goodies für Azubis‘ wie etwa ein Smartphone oder einen Dienstwagen“, erklärte der DIHK zur Umfrage unter 13.000 Unternehmen.

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Studium abgebrochen? Was nun?

Ist Ihr Studium nicht das, was Sie sich vorgestellt haben? Möchten Sie sich neu orientieren?

Wir wissen, dass es sich nicht gut anfühlt, wenn Sie merken, dass das Studium nicht der richtige Weg ist; wenn Sie eigentlich etwas anderes machen möchten und dies nun vor Ihrer Familie und Freunden und vor allen vor sich selbst rechtfertigen müssen. Aber es einfach weiterlaufen zu lassen, ist auch keine richtige Antwort auf Ihre Situation.

Besuchen Sie die Seite der Handwerkskammer Wiesbaden, dem Kooperationspartner von studienabbrecher.com.

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Studientechnisch in der Sackgasse? Auf zu neuen Möglichkeiten!

Ein Beitrag von Ursula Jocham, Human Change Management. Als Expertin für Veränderungen unterstützt sie Menschen und Unternehmen, die sich verändern wollen oder müssen.

Die Studienzeit wird im Rückblick oft als die schönste Zeit bezeichnet. Wichtig ist sie allemal, denn hier werden die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt. Doch nicht immer ist das Studium schön. Zweifel können sich einschleichen. Entscheidend ist der Umgang mit auftretenden Unsicherheiten und dessen Folgen.

„Wie soll das nur weitergehen?“

 

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Studienaussteigermesse

Bereit zum Umsteigen? Neue Perspektiven entdecken Sie nur mit neuem Wegen. Auf der Studienaussteigermesse der IHK Berlin können Sie einige von rund 270 dualen Ausbildungsberufen kennen lernen, die Ihr neues Ziel sein können. Nutzen Sie die Möglichkeit sich über Berufe zu informieren. Nehmen Sie die Chance wahr, mit über 20 Berliner Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen in Kontakt zu kommen.

Besuchen Sie am Tag der Ausbildungschance die Studienaussteigermesse und stellen Sie auch bei den Ausbildungsberatern, der IHK Berlin, Fragen zu allen IHK-Berufsbildern. Anmeldung zum Umstieg:

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Programme für Azubis: Wanka will mehr Lehre wagen

Nein, nicht jeder soll studieren, mindestens genauso wichtig sind Auszubildende. Deshalb plant die Bundesregierung nach SPIEGEL-Informationen ein neues Programm fuer Lehrlinge. Und auch Studienabbrecher sollen schneller eine Alternative finden.

Berlin/Hamburg – Die Bundesregierung will nach Informationen des SPIEGEL fuer ein besseres Image der Ausbildungsberufe sorgen. Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) spricht von „einer grossen Aufgabe dieser Legislatur“ und plant unter dem Arbeitstitel „Chance Beruf“ ein Programm, um das duale System wieder attraktiver zu machen.

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Scheitern als Chance

Vom Studienabbruch zum Ausbildungsplatz. Baden-Württembergs Handelskammern werben für und um Studienabbrecher, denn diese sind häufig hochqualifiziert und können helfen, den wachsenden Fachkräftemangel in Deutschland zu bekämpfen 

 

Stuttgart (BWIHK/HAW) –  Studienabbrecher sollen mehr Chancen bekommen, ihre Kenntnisse in eine neue Berufsausbildung einzubringen. Die Vertreter der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) und der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Baden-Württemberg haben vereinbart, dieses Potenzial besser zu nutzen und damit dem sich zuspitzenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wichtige Bausteine unter den erforderlichen bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen seien dabei die Stärkung der Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Ausbildung sowie die Verbesserung der Flexibilität der Bildungswege und der zu erwerbenden Qualifikationen. Dazu gehöre die Möglichkeit, nach der Berufsausbildung studieren zu können ebenso wie der umgekehrte Weg, vom Studium in die Duale Ausbildung zu gelangen.

 

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Studienabbrecher sind keine Versager

Studienabbrecher werden oft kritisiert – aber was ist falsch daran, sich nach einem Fehler neu zu orientieren? Ein Studienabbruch ist letztlich nichts Schlechtes. Man lernt dadurch, was man wirklich will und was nicht.  Von Svenja Kemper

 

Ich habe versagt! Das war der Gedanke, der mir am häufigsten durch den Kopf gegangen ist, nachdem ich beschlossen hatte, mein Politik- und Wirtschaftsjournalismus-Studium nach nur zwei Semestern zu beenden.

Gleich danach quälten mich Fragen wie „Wieso hast du nicht schon vor Studienbeginn gewusst, dass das hier nichts für dich ist?“ oder „Wie stehst du denn jetzt vor der Familie da?“ Diese Entscheidung liegt jetzt rund vier Jahre zurück – und sie war genau richtig für mich.

 

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