Hunderte freie Lehrstellen in Sachsen: Handwerk wirbt jetzt unter Studienabbrechern

Dresden. Auch nach Beginn des Ausbildungsjahres haben sächsische Handwerksbetriebe immer noch freie Lehrstellen. Bisher wurden gut 4600 Ausbildungsverträge abschlossen, immerhin 5,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Trotz des Plus bei den Lehrverträgen gibt es bei der Lehrstellenbörse nach Angaben des Sächsischen Handwerkstages immer noch Hunderte freie Lehrstellen in fast allen Gewerken mit dualer Berufsausbildung.

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Mint Career

Die duale Ausbildung für Studienabbrecher.

Es läuft nicht immer alles wie geplant, doch das ist auch gar nicht so schlimm. Ein Studienabbruch bedeutet weder das Ende der Welt noch das Ende einer Karriere – sondern im Gegenteil die Chance auf einen neuen Anfang. Im IHK-Projekt „Mint Career“ starten ehemalige Studenten noch einmal neu durch.

Ein schneller Berufseinstieg, eine verkürzte Ausbildung, das Aufbauen auf Vorkenntnissen und ein hoher Praxisbezug sind Pluspunkte einer dualen Ausbildung für Studienabbrecher, doch lohnen tut sich dies auch für Arbeitgeber, die hierdurch dringend benötigte Fachkräfte in allen Fächern rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik finden.

 

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Attraktive Karrierewege für Studienabbrecher: Mehr Berufliche Bildung wagen

Schlagworte wie „Akademisierungswahn“ oder „Academic Drift“ beschreiben eine Entwicklung, die von Politik und Wirtschaft mit Sorge verfolgt wird: Das bedarfsgerechte Verhältnis von Facharbeitern und Meistern auf der einen Seite und Akademikern auf der anderen Seite ist gefährdet. Die Zahl der Studienanfänger hat sich seit 2003 von 377.000 auf 506.000 im Jahr 2013 erhöht. Damit gibt es inzwischen fast so viele Studien- wie Ausbildungsanfänger.

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Studienabbruch ist kein Drama

Die 29-jährige Julia Novak hat inzwischen den Bachelorstudiengang International Business Communication an der Akad University Stuttgart erfolgreich abgeschlossen. Doch das Fernstudium war nicht ihr erster Versuch. So hat sie an der Universität Mainz Medienmanagement und an der Wirtschaftsuniversität Wien Internationale Betriebswirtschaft studiert, ihre Studien aber abgebrochen. ‚In beiden Fällen habe ich erlebt, wie ich an diesen Massenunis nur eine Studentin unter Tausenden war.

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